Alexander Rossner"Things Happen"Rick Falkvinge auf TEDxObserver über die PiratenparteiAnonymous: Viva la Revolution Vielen Dank an einen guten Freund, der mich heute an dieses Video erinnerte.
James Hansen: Why I must speak out about climate changeThe Story of SushiM.I.A. - Bad Girls
M.I.A. ist immer gut für eine Provokation. Nach "Born Free" jetzt mit "Bad Girls": "Live fast, die young, bad girls do it well."
Die Welt im Jahr 2050
Sehr sehenswerte Rede von Professor Dr. Franz Josef Radermacher über Zukunftsfähigkeit, Kooperation und Empathie.
Wachstum um jeden Preis?Der gleichnamige Beitrag meines Partners Peter Frieß von heute auf der Seite zukunftswerk geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Mich hat die Erwähnung von Glück als Erfüllung menschlichen Strebens und Wünschens in seinem Beitrag, der sich mit Wirtschaftswachstum beschäftigt, sehr berührt. Vermutlich werden wir ohne Wachstum nicht auskommen, denn angesichts der beklagenswerten Lebensumstände von mehr als vier Milliarden Menschen auf diesem Planeten, die keinen Zugang zu sauberem Wasser haben, die chronischen Hunger leiden und von weniger als zwei Dollar am Tag ihr Dasein fristen, wird noch viel Zeit vergehen, bis auch deren Bedarf gedeckt ist. Die Armut dieser Mehrheit der Weltbevölkerung trifft auf eigenartige Weise mit der vollständigen Bedarfssättigung von knapp zwei Milliarden Menschen zusammen, die alles haben, was sie zum Leben brauchen, die aber mit dem wirtschaftlichen Selbstverständnis leben, dass ihre Wirtschaften immer weiter wachsen müssten. Auf diese Weise entwickelt die Wirtschaft, deren Zweck es einmal war, den Bedarf der Gemeinschaft zu decken, ein Eigenleben: Es werden Dinge um des Wachstums willen produziert, für die kein Bedarf besteht. Gleiches gilt für Dienstleistungen. Ein häufig gehörtes Argument hierfür ist, dass man ja "irgendwie" sein Auskommen haben müsse. Ich könnte mir vorstellen, dass sich viele unserer sozialen und ökologischen Probleme dadurch lösen lassen könnten, dass Menschen wieder nach dem sozialen Sinn und den ökologischen Folgen ihres beruflichen und unternehmerischen Handelns fragen würden, anstatt eine beliebige Tätigkeit mit dem Ziel zu verrichten, damit in erster Linie ökonomischen Erfolg zu erzielen. Wie viel Kreativität wird wohl auf Dinge und Dienstleistungen verschwendet, die kein Mensch je wirklich braucht? Wie viel Kreativität könnte also auf die Lösung wirklicher sozialer und ökologischer Herausforderungen konzentriert werden, wenn mehr Menschen in diesem Sinne umdenken würden? Vor nicht allzu langer Zeit las ich eine Studie. Sie besagte in etwa sinngemäß, dass das persönliche Glücksempfinden nur zu einem Teil von der persönlichen Bedürfnisbefriedigung abhängig sei. Zu einem erheblichen Teil speise sich das Glücksempfinden daneben aus dem Grad der Bedürfnisbefriedigung der Mitglieder der Gesellschaft, der man sich zugehörig fühlt. Ich glaube fest daran, dass diese Erkenntnis zutrifft. Es wird Zeit für uns, aus ihr die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Nachhaltigkeit und SpracheMit Nachhaltigkeit und Sprache ist es so eine Sache: Man muss sich ziemlich disziplinieren, um ein Angebot rund um nachhaltige Entwicklung sprachlich angemessen zu formulieren. Ich darf derzeit rund um unsere neue Genossenschaft zukunftswerk ein paar grundlegende Texte über die Genossenschaft und ihr Leistungsangebot, ihre Ziele und Ideen erstellen. Das fällt mir nicht immer leicht, denn unsere Sprache hat im geschäftlichen Umfeld eine Gestalt angenommen, die meinem Sprachgefühl zum Teil erheblich widerstrebt. Warum glauben wir eigentlich heutzutage, unsere Aussagen würden durch Anglizismen attraktiver? Ist die Erwähnung eines einschlägigen Erfahrungsschatzes meiner Kollegen ein Gebot der praktischen Vernunft oder kommen wir ohne die Erwähnung dieser Eigenschaften aus? Haben wir ein Alleinstellungsmerkmal und müssen wir es thematisieren? Dürfen wir uns sprachlich einfach ausdrücken oder müssen wir wohlklingende Termini anwenden, die sich in der Geschäftssprache eingebürgert haben und uns - ihrer mitunter relativen Inhaltslosigkeit zum Trotz - heute beinahe unverzichtbar erscheinen? Als sehr anregend empfand ich in diesem Zusammenhang die Lektüre zweier Blogs: konsumpf (Forum für kreative Konsumkritik) und neusprech.org. Ich glaube, wir werden uns bei der Gestaltung unserer Texte von dem Oxymoron "weniger ist mehr" leiten lassen und jedes Wort mit Bedacht setzen - oder eben weglassen, falls es verzichtbar erscheint. Mal sehen, ob uns das gelingt. Sollten wir Ihrer Beobachtung nach hier und da gegen diesen Grundsatz verstossen, dann würden wir uns über Ihren Hinweis freuen. Media Mundo 2012: Re-Evolution Now!
Kleiner Vorgeschmack auf den diesjährigen Media Mundo-Kongress, für Nachhaltigkeit in der Medienproduktion, der am 20./21. März in Düsseldorf stattfindet. 2012 steht unter dem Motto "Re-Evolution Now!" und bringt zum Ausdruck, dass Nachhaltigkeit ein grundsätzliches Umdenken auch unter ökonomischen Aspekten erforderlich macht. Wir müssen uns - im wahrsten Sinne des Wortes - neu erfinden. Hier folgt der Trailer zum Kongress im Jahre 2011:
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